Meditation

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Es ergibt sich als erstes die Frage, was eigentlich Meditation mit Heilung zu tun hat.

Über die Meditation und deren Wirkungsweise hat jeder andere Vorstellungen, aber zwei Grundvorstellungen bezüglich der Meditation sind doch bei den allermeisten Menschen gleich.

Um zu meditieren,  ist es nötig, sich in einen Zustand der Ruhe und Entspannung zu versetzen um die Aufmerksamkeit und Konzentration vom äußeren Erleben hin zum inneren Fühlen und Erfahren zu führen.

Hier muss man wissen, dass alleine die innere Entspannung bereits eine notwendige Voraussetzung darstellt, um den Vorgang der Genesung, der Heilung einzuleiten. Wir wissen, dass es bei jeder Grippe oder Erkältung  ratsam ist, sich ins Bett zu begeben, am besten zu schlafen und sich in Ruhe zu erholen. Der Körper kann neue Energien tanken und sich regenerieren. Bei anderen Erkrankungen ist diese Entspannung ebenfalls sehr ratsam.

Bekannt sind die indischen Yogis, die asiatischen Shaolinmönche und Asketen, die sich in die Lage versetzen, in und nach der Meditation scheinbar gültige physikalische Gesetze außer Kraft zu setzen, indem sie hitze- oder kälteresistent zu sein scheinen, oder Leistungen erbringen, die wir uns unter normalen Umständen nicht vorstellen können.

Durch unsere Sozialisierung, Konditionierung und gesellschaftliche Paradigmen ist es uns verwehrt, Zugang zu unseren Kompetenzen und Fähigkeiten zu finden.

Sollten wir so konditioniert sein, dass wir glauben, etwas nicht zu  können, wird dieser Glaube Realität. Wir können zwar nicht fehlendes Schulwissen in unserem Inneren finden, aber wir wissen, wie wir zum Beispiel mit Menschen umgehen müssen, um bestimmte Ziele zu erreichen, und wie wir Harmonie und Konsens in unserer Umwelt erschaffen können. Die Einsicht  und den Zugang zu den inneren Kräften und Fähigkeiten, die weit über das hier beschriebene hinausgehen, können wir nur erlangen, wenn wir uns von der äußeren Realität abschotten und uns auf diese Kompetenzen konzentrieren.

Glauben Sie an sich und ihre Fähigkeiten, gehen Sie in sich, beobachten Sie, welches Gefühl sie haben, wenn Sie sich von der äußeren Welt gedanklich getrennt haben.

Achten Sie dabei unbedingt auf Ihre Gedanken, lassen Sie nur die Gedanken zu, die Sie wirklich haben möchten. Jeder Gedanke hat, wie alles andere auch, seine Ausstrahlung. Die Ausstrahlung und Vorstellung, die der Gedanke mitbringt, ist eine Kraft, die dazu neigt, sich zu realisieren.

Sie können die Meditation trainieren und werden feststellen, dass Sie einen immer intensivieren Zugang zu sich selber finden. Je stärker Sie sich selber kennen lernen, desto vertrauter wird Ihnen Ihre Umwelt erscheinen.

Ich empfehle Ihnen, sich täglich selber etwa 20 Minuten Zeit für diese Kontemplation zu nehmen.

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